Minimal Musik

Ab 1960 entstanden in den USA verschiedene Musikstiele, die unter der Rubrik Minimal Musik fallen. Dieser Begriff wurde durch Michael Campillo um 1970 geprägt. Der Begriff wird angelehnt an die Minimal Art aus der bildenden Kunst. Die Minimal Musik findet ihre Wurzeln in asiatischer Musik, besonders von Musik aus Indien
und Indonesien. Aber auch afrikanische Einflüsse mit der Polyrhythmik sind enthalten. Die Notre Dame Schule des 12 und 13 Jahrhunderts beeinflusst die Minimal Musik ebenfalls. Free Jazz und Psychedelik Rock haben auch Spuren hinterlassen. Es wird nicht mehr so, wie in europäischen Kreisen üblich komponiert. Die harmonische Komplexität ist bei der Minimal Musik geringer als bei der Kunstmusik. Dissonanzen werden kaum verwendet. Der Rhythmus wird sehr betont und dieser wird oft nur unmerklich geändert oder in unterschiedlicher Geschwindigkeit gespielt. Die Minimal Musik ist so breit gefächert, dass es kaum möglich ist, sie exakt zu beschreiben. Auch muss ab den 70iger Jahren der Minimalismus als Post Minimalismus bezeichnet werden. Die Schaffer des Minimal Techno stehen ebenfalls in den Spuren der Minimal Musik. Als Exemplarische Minimal Musik Künstler können Terry Riley, La Monte Young, Steve Reich, Philip Glas, John Adams, Frederic Rzewski, Louis Andriessen und Simeon ten Holt bezeichnet werden.

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